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Im Namen Allahs, des Erbarmungsvollen, des Barmherzigen

Antwort auf eine Frage

Die Zentrale Partnerschaft für Verteidigungskooperation zwischen den Vereinigten Staaten und Indonesien

Frage:

Am 13. April 2026 gaben der US-Kriegsminister und der indonesische Verteidigungsminister die Gründung einer zentralen Verteidigungspartnerschaft (Major Defense Cooperation Partnership – MDCP) zwischen den Vereinigten Staaten und Indonesien bekannt. Zuvor war ein geheimes Dokument aus dem US-Verteidigungsministerium durchgesickert, in dem von einer umfassenden Genehmigung für amerikanische Flugzeuge die Rede ist, den indonesischen Luftraum zu überfliegen. Was genau beinhaltet diese Vereinbarung und welche Folgen hat sie? Welchen Einfluss hat sie auf die Beziehungen zwischen Indonesien und den USA? Und wie wirkt sie sich auf das Verhältnis Indonesiens zu China aus?

Antwort:

Um diese Angelegenheit besser zu verstehen, betrachten wir zunächst Folgendes:

1. In der gemeinsamen Erklärung vom 13. April 2026 heißt es: Der US-Kriegsminister und der indonesische Verteidigungsminister gaben die Gründung einer zentralen Verteidigungskooperation (Major Defense Cooperation Partnership – MDCP) zwischen den Vereinigten Staaten und Indonesien bekannt. […] Diese unterstreicht die Stärke und das Potenzial der bilateralen Verteidigungsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Indonesien. Die MDCP soll als richtungsweisender Rahmen zur Stärkung der bilateralen Verteidigungszusammenarbeit dienen. Mit dieser Erklärung bekräftigen beide Staaten ihr gemeinsames Engagement für die Wahrung von Frieden und Stabilität im indo-pazifischen Raum. Die Partnerschaft basiert auf drei zentralen Säulen, die auf Grundlage gegenseitigen Respekts und nationaler Souveränität umgesetzt werden: Erstens die militärische Modernisierung und der Aufbau von Fähigkeiten, zweitens die professionelle militärische Aus- und Weiterbildung, und drittens gemeinsame Übungen sowie operative Zusammenarbeit.

2. Zwei Tage vor Veröffentlichung der gemeinsamen Erklärung berichtete die indische Zeitung Sunday Guardian am 12. April 2026 auf ihrer Website: Ein geheimes Dokument des US-Verteidigungsministeriums hat einen Plan offengelegt, der einen umfassenden Transit amerikanischer Militärflugzeuge durch den indonesischen Luftraum vorsieht. Dies folgte auf ein Treffen im Februar zwischen dem indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto und dem US-Präsidenten Donald Trump in Washington und stellt einen bedeutenden Schritt zur Ausweitung des operativen Einflusses der USA im indo-pazifischen Raum dar. Prabowo hatte Washington vom 18. bis 20. Februar 2026 besucht, um am Gipfel des „Board of Peace“ (BoP) teilzunehmen. Während dieses Besuchs hat er in einem bilateralen Treffen mit Trump einem Vorschlag zugestimmt, der den umfassenden Überflug amerikanischer Flugzeuge durch den indonesischen Luftraum erlaubt – so die Angaben aus dem geheimen US-Dokument (Sunday Guardian, 12.04.2026)

3. Die Zeitung fügte unter Berufung auf das geheime Dokument hinzu: Zur Umsetzung dieser Verpflichtung hat das US-Verteidigungsministerium am 26. Februar ein Dokument mit dem Titel „Operationalisierung des US-Überflugrechts“ (Operationalizing U.S. Overflight) an das indonesische Verteidigungsministerium übermittelt. Demnach wird ein formelles Einvernehmen vorgeschlagen, wonach Indonesien amerikanischen Militärflugzeugen den Überflug seines Luftraums gestattet, um Notfalloperationen, Krisenreaktionseinsätze sowie vereinbarte militärische Übungen durchzuführen. Weiter heißt es in dem Dokument, dass US-Flugzeuge den Luftraum unmittelbar nach entsprechender Mitteilung nutzen dürfen, solange keine spätere Mitteilung der Vereinigten Staaten über die Aufhebung dieser Regelung erfolgt.

4. Ferner gibt es einen weiteren wichtigen Aspekt im Zusammenhang mit dem weitläufigen indonesischen Archipel, der sich über mehr als 5.000 Kilometer von Ost nach West erstreckt und zentrale Luft- und Seewege zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean umfasst. Genau das verleiht diesem Zugang aus Sicht Washingtons eine besondere strategische Bedeutung. Dabei sind nicht alle indonesischen Lufträume gleichgestellt. Nach Artikel 53 des United Nations Convention on the Law of the Sea (UNCLOS) verfügen festgelegte archipelische Seewege (ALKI) – etwa durch die Sundastraße, die Lombokstraße, die Makassarstraße und das Arafurasee-Gebiet – über klar definierte Durchfahrtsrechte für Schiffe und Flugzeuge, die Indonesien nicht aussetzen darf. Diese Korridore verlaufen jedoch in Nord-Süd-Richtung. Die operativen Routen der USA hingegen, die beispielsweise Guam, die Philippinen, Australien oder Diego Garcia miteinander verbinden, verlaufen meist in Ost-West-Richtung. Genau diese verlaufen durch Lufträume, die nach dem indonesischen Gesetz Nr. 37 von 2002 bislang nicht als Teil offizieller archipelischer See- und Luftkorridore ausgewiesen sind. Hier liegt der kritische Punkt dieser Vereinbarung!! Sie eröffnet den Zugang zu den Ost-West-Verbindungen, an denen die USA seit Langem interessiert sind. Bereits 2014 hatte das US-Außenministerium in seinem Bericht „Limits in the Seas“ betont, dass solche Routen nach internationalem Recht offen zugänglich sein sollten!

5. Zudem ist der Begriff „Krisenreaktion“ weit gefasst und kann sowohl humanitäre Hilfe als auch militärische Schläge umfassen. Ebenso können „Notfalloperationen“ alles bedeuten – von der Koordinierung von Katastrophenhilfe bis hin zu militärischen Einsätzen im Südchinesischen Meer oder darüber hinaus.

Vor diesem Hintergrund ist Indonesien bei einem System des umfassenden Zugangs bzw. Überflugrechts kaum in der Lage, diese unterschiedlichen Arten von Operationen für jeden einzelnen Flug wirksam zu unterscheiden. Wenn ein US-Flugzeug den indonesischen Luftraum auf dem Weg zu einer militärischen Operation gegen einen Drittstaat durchquert, wird Indonesien faktisch zum Zwischenakteur – unabhängig davon, ob Jakarta dies beabsichtigt oder nicht und ob es im Voraus informiert wurde oder nicht. Ein betroffener Drittstaat wird sich dabei kaum für die Details oder Einschränkungen einer indonesischen Absichtserklärung interessieren, sondern vielmehr davon ausgehen, dass indonesisches Territorium als Transitkorridor für amerikanische Streitkräfte genutzt wird.

6. Zum Standpunkt Chinas gegenüber dem geheimen Dokument und der Verteidigungskooperationsvereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Indonesien berichtete die chinesische Zeitung Global Times, ein staatliches Medium, das dem Militär der Volksbefreiungsarmee nahesteht, über eine Stellungnahme auf der Plattform X. Auf die Frage nach Indonesiens Prüfung eines US-Vorschlags zur Genehmigung von Militärüberflügen sowie zu den militärischen Beziehungen zwischen Washington und Jakarta äußerte sich der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, am Freitag, den 17. April 2026. Er erklärte, dass die Charta des Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) sowie der Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit in Südostasien (TAC) ausdrücklich vorsehen, dass die Mitgliedstaaten gemeinsam Verantwortung für Frieden, Sicherheit und Wohlstand in der Region tragen. Zudem dürften sie sich nicht an politischen oder militärischen Aktivitäten beteiligen, die – einschließlich der Nutzung ihres Territoriums – die Souveränität oder territoriale Integrität anderer Staaten gefährden. Weiter betonte Guo, man sei der festen Überzeugung, dass sicherheits- und verteidigungspolitische Kooperation zwischen Staaten nicht gegen die Interessen Dritter gerichtet sein oder diese beeinträchtigen dürfe. Ebenso dürfe sie weder den regionalen Frieden noch die Stabilität untergraben.

7. Im indo-pazifischen Raum bestehen zwischen den Vereinigten Staaten und mehreren Staaten wie Japan, Südkorea, den Philippinen, Thailand und Australien gegenseitige Verteidigungsbündnisse. Das bedeutet, dass die USA verpflichtet sind, ihre jeweiligen Partner im Falle eines Angriffs zu verteidigen. Gleichzeitig gilt Singapur als einer der engsten sicherheitspolitischen Partner Washingtons in Südostasien, auch wenn es kein formeller Verteidigungsverbündeter im Rahmen eines Beistandspakts ist. Im Rahmen des „Strategic Framework Agreement“ von 2005 haben die USA Singapur als Hauptpartner in der Sicherheitskooperation anerkannt. Später unterzeichneten beide Staaten im Jahr 2015 ein Abkommen über eine verstärkte Verteidigungszusammenarbeit. Dieses definiert die Kooperationsbereiche unter anderem in den Feldern Biosicherheit, Cyberabwehr, humanitäre Hilfe, Katastrophenhilfe sowie strategische Kommunikation. (Asia News Channel, 20.04.2026)

8. Bei genauer Betrachtung des Inhalts des MDCP-Abkommen werden folgende Aspekte ersichtlich:

a) Diese Vereinbarung ebnet den Weg für eine stärkere militärische Präsenz der USA im maritimen Bereich und könnte zu einer größeren Kontrolle über die Straße von Malakka führen. Diese ist ein strategisch wichtiger Seeweg für Indonesien und seine Nachbarstaaten, insbesondere Malaysia und Singapur. Damit würde sich auch der Einfluss der USA auf die Straße von Malakka verstärken, die als einer der wichtigsten globalen Handels- und Energiewege gilt. Die Straße von Malakka stellt zudem eine zentrale Lebensader für die Energieversorgung von China, Japan und Südkorea dar. Ein Großteil der chinesischen Importe von Rohöl und Erdgas verläuft über genau diese enge Seeverbindung zwischen Indonesien, Malaysia und Singapur. Die USA haben in jüngster Zeit offenbar versucht, diese strategische Lücke zu schließen – und es ist kein Zufall, dass dies während der Amtszeit von Donald Trump geschieht.

b) Diese Vereinbarung ebnet zudem den Weg für die Bereitstellung oder sogar den Aufbau einer umfassenden Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungseinrichtung für US-Militärgerät in Indonesien, insbesondere für Kriegsschiffe. In der gemeinsamen Erklärung zur MDCP-Vereinbarung wird ausdrücklich die Zusammenarbeit im Bereich Wartung, Reparatur und Instandsetzung erwähnt, mit dem Ziel, die operative Einsatzbereitschaft zu verbessern. Dabei ist anzumerken, dass die Vereinigten Staaten bereits zuvor Interesse an der Einrichtung einer entsprechenden maritimen Infrastruktur in Bitung im Norden Sulawesis gezeigt hatten, die der Wartung und Reparatur ihrer Kriegsschiffe dienen könnte.

c) Die Vereinbarung verankert ein System, das auf bloßer Benachrichtigung („Notification“) basiert, anstatt auf einer fallweisen Genehmigung durch Indonesien. Dadurch werden die verfahrensrechtlichen Einschränkungen für die Bewegungen der US-Streitkräfte deutlich reduziert. Zudem sieht das Abkommen Koordinationsmechanismen vor, darunter eine direkte Hotline zwischen der US-Luftwaffe im Pazifikraum und den indonesischen Luftoperationszentren sowie parallele diplomatische und militärische Kommunikationskanäle. Dieses Benachrichtigungsprinzip – also die bloße Mitteilung eines Überflugs ohne individuelle Genehmigung – erleichtert den Durchflug amerikanischer Militärflugzeuge durch den indonesischen Luftraum erheblich und ohne zeitliche Verzögerungen. Dies ist insbesondere deshalb von strategischer Bedeutung, weil es US-Flugzeugen ermöglicht, von ihrer Basis in Darwin (Australien) aus schnell in Richtung China und Taiwan zu operieren – über indonesischen Luftraum, weiter zu den Philippinen und schließlich bis nach Japan!

d) Diese Vereinbarung deutet auf eine Reihe von Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Indonesien und den Vereinigten Staaten im Laufe dieses Jahres hin, darunter:

Erstens: die Beteiligung Indonesiens am von den USA unter Präsident Trump geführten „Board of Peace“ (Friedensrat): Indonesien erklärte seine Bereitschaft, 8.000 Soldaten für eine Friedensmission im Gazastreifen bereitzustellen. […] Damit wäre Indonesien das erste Land, das sich offiziell verpflichtet, Truppen für die von Trump initiierte „Board of Peace“-Initiative im Gazastreifen zu entsenden. So ist der seit dem 10. Oktober bestehende Waffenstillstand zwischen „Israel“ und der Hamas, der nach zweijährigem verheerendem Krieg in Kraft trat, weiterhin „aufrecht“. (RT, 16.02.2026)

Zweitens: Im selben Monat wurde ein bilaterales Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Indonesien unterzeichnet. Demnach einigten sich beide Länder darauf, die von den USA erhobenen Zölle auf indonesische Waren von 32 % auf 19 % zu senken. Ebenso erhielt Jakarta Zollbefreiungen für wichtige Exportprodukte, insbesondere Palmöl, sowie für weitere Güter. Das Abkommen wurde in Washington zwischen dem indonesischen Wirtschaftsminister Airlangga Hartarto und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer nach monatelangen Verhandlungen unterzeichnet. Im Gegenzug verpflichtete sich Indonesien, Zollschranken für die meisten US-Produkte in nahezu allen Sektoren zu beseitigen. Zudem vereinbarte Jakarta Maßnahmen gegen ausländische Unternehmen zu setzen, die US-Handelsinteressen beeinträchtigen könnten, sowie eine Erleichterung amerikanischer Investitionen in kritische Mineralien und Energieressourcen. Dies soll in Kooperation mit US-Unternehmen geschehen, um die Entwicklung des Sektors von Seltenerdmetallen zu beschleunigen. Der indonesische Präsident Prabowo Subianto reiste nach Washington, um das Abkommen abzuschließen und am ersten Treffen der Führung des amerikanisch-indonesischen „Board of Peace“ teilzunehmen. Dabei unterzeichnete er gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump ein Dokument mit dem Titel „Umsetzung des Abkommens hin zu einem neuen goldenen Zeitalter der amerikanisch-indonesischen Allianz“. Laut dem Weißen Haus soll dieses Abkommen die wirtschaftliche Sicherheit und das Wachstum beider Länder stärken. (Al-Sharq Al-Awsat, 20.02.2026)

Drittens: Die indische Zeitung Sunday Guardian berichtete am 12. April 2026 auf ihrer Website: Ein geheimes Dokument des US-Verteidigungsministeriums habe einen Plan zur Sicherstellung eines umfassenden Durchflugs amerikanischer Militärflugzeuge durch den indonesischen Luftraum offengelegt. Dies sei die Folge eines Treffens im Februar zwischen dem indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto und US-Präsident Donald Trump in Washington gewesen. Der Schritt stellt eine bedeutende Ausweitung des operativen Einflusses der Vereinigten Staaten im indo-pazifischen Raum dar. Die Angaben stützen sich auf Details aus einem vertraulichen US-Dokument. (Sunday Guardian, 12.04.2026).

Viertens: Die Unterzeichnung der bereits oben erläuterten MDCP-Vereinbarung. In der gemeinsamen Erklärung vom 13. April 2026 heißt es: Der US-Kriegsminister und der indonesische Verteidigungsminister gaben die Einrichtung der „Major Defense Cooperation Partnership“ (MDCP) zwischen den Vereinigten Staaten und Indonesien bekannt. Diese Partnerschaft soll die bilateralen Verteidigungsbeziehungen weiter stärken und als übergeordneter Rahmen für die künftige Zusammenarbeit dienen. Die MDCP stützt sich dabei auf drei zentrale Säulen: (1) die militärische Modernisierung und der Aufbau von Fähigkeiten, (2) professionelle militärische Aus- und Weiterbildung, (3) gemeinsame Übungen und operative Zusammenarbeit.

Diese vier genannten Punkte spiegeln die tatsächliche Entwicklung der Beziehungen zwischen Indonesien und den Vereinigten Staaten wider. Sie bestätigen zugleich die Ausführungen im Buch „Politische Konzeptionen – Das Fernostproblem“ (S. 163–164), in dem es heißt: Nachdem es den USA gelungen war, Holland aus Indonesien zu vertreiben, versuchten sie, dessen Stelle einzunehmen. Doch die Indonesier leisteten lange Jahre Widerstand. Nachdem sie sich einer Kolonialisierung entledigt hatten, weigerten sie sich, gleich die nächste zuzulassen. Die USA begannen daraufhin, Indonesien Hindernisse in den Weg zu legen und Aufstände anzuzetteln. […] Im Zuge dieser Störmaßnahmen gaben die Führer Indonesiens dem Druck nach und akzeptierten US-Kredite und Militärhilfen. Indonesien unterwarf sich damit dem Einfluss Amerikas und zählt nun seit der Regierungszeit Sukarnos zu den Gefolgsstaaten der USA. […] Das Land war nun in ihrer Hand. Sie kontrollieren insbesondere die Armee und das Wirtschaftsgeschehen. Dieser Zustand dauert bis heute an. Ähnliches hatten wir auch in einer früheren Antwort (vom 11.11.2024) zur Wahl des heutigen Präsidenten ausgeführt: Bei Betrachtung der vorangegangenen Ausführungen wird klar, dass der neue indonesische Präsident Prabowo seit Bekanntgabe seines Wahlsieges am 20.03.2024 bis zu seiner Einsetzung am 20.10.2024 und auch danach der Marschroute seiner Vorgänger folgt. Mehr noch, er klammert sich noch stärker an die USA, deren Einfluss in Indonesien nach wie vor dominiert! Somit wurde Indonesien zu einem Gefolgsstaat, der unter starkem Einfluss der USA steht. Und das, obwohl Indonesien – dieses große Land durch seine geografische Lage und seine Bevölkerungszahl und vor allem durch den bedeutenden Einfluss des Islam, der das Land prägt – die Möglichkeit hätte, durch die Implementierung des Islam in allen Lebensbereichen mittels der Errichtung des rechtgeleiteten Kalifats die gesamte Welt zu beeinflussen, das Gute in ihr zu verbreiten und damit das Wohlgefallen Allahs durch die Erfüllung dieser großen Pflicht zu erlangen. Ohne dies wird das indonesische Regime ein Gefangener der USA bleiben und weiter von ihnen abhängig sein; es wird ihren Anweisungen folgen und ihren Verboten gehorchen und damit sowohl das Diesseits als auch das Jenseits verlieren – und das ist wahrlich der große Verlust.

(إِنَّ فِي ذَلِكَ لَذِكْرَى لِمَنْ كَانَ لَهُ قَلْبٌ أَوْ أَلْقَى السَّمْعَ وَهُوَ شَهِيدٌ)

Darin liegt wahrlich eine Ermahnung für denjenigen, der Verstand besitzt oder hinhört und Zeuge ist. (50:37)

14. Ḏūl-Qa῾da 1447 n. H.
01.05.2026
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