Media Office
Wilaya Libanon
| H. 21 Shawwal 1447 | No: H.T.L.1447/20 |
| M. Mittwoch, 08 April 2026 |
Presseverlautbarung
Brutale Aggression und Wortbruch: Die enthüllte Wahrheit über die Natur des zionistischen Gebildes
(Übersetzt)
Während der Waffenstillstand zwischen den USA und den Zionisten auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite in der Nacht zum 8. April 2026 in Kraft trat, und inmitten widersprüchlicher Berichte darüber, ob der Libanon in dieses Abkommen einbezogen war, startete das zionistische Gebilde am Mittwochnachmittag, den 8. April 2026, innerhalb von nur zehn Minuten über einhundert Luftangriffe auf alle Teile des Libanon. Dies offenbart auf unmissverständliche Weise seine verräterische und kriminelle Natur, die jegliches Abkommen, jeden Schwur, jede Heiligkeit und die sogenannten Menschenrechte, zu denen sie angeblich stehen, mit Füßen tritt.
Dies ist ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Verrats – eines Verrats, der einem Gebilde wahrlich nicht fremd ist, dessen gesamtes Fundament auf der Entweihung von Heiligtümern, dem Vergießen von Blut, der Zerstörung von Häusern und der Vertreibung unschuldiger Menschen ruht. In nur wenigen Minuten forderte dieser Angriff fast eintausend Opfer – Tote und Verwundete –, führte zur Zerstörung dutzender Gebäude, trieb Tausende in die Flucht und versetzte Zehntausende weitere in blanke Angst und Schrecken.
Angesichts dieses Verbrechens bekräftigen wir Folgendes:
Erstens: Das wiederholte Brechen von Verträgen und die perfide Täuschung bei Abkommen durch das zionistische Gebilde ist ein historisches Phänomen, das bis in die Zeit des Propheten Mūsā (a) zurückreicht und bis heute andauert. Dies beweist, dass jegliches Gerede über Vereinbarungen mit ihnen völlig wertlos ist und man ihren Absichten niemals trauen darf. So sagt Allah (t) über die Juden:
(لَتَجِدَنَّ أَشَدَّ النَّاسِ عَدَاوَةً لِّلَّذِينَ آمَنُوا الْيَهُودَ وَالَّذِينَ أَشْرَكُوا...)
Du wirst ganz gewiss finden, dass diejenigen Menschen, die den Gläubigen am heftigsten Feindschaft zeigen, die Juden und diejenigen sind, die (Allah etwas) beigesellen. (5:82)
Und Er (t) sagt:
(كَيْفَ وَإِن يَظْهَرُوا عَلَيْكُمْ لَا يَرْقُبُوا فِيكُمْ إِلّاً وَلَا ذِمَّةً يُرْضُونَكُم بِأَفْوَاهِهِمْ وَتَأْبَىٰ قُلُوبُهُمْ وَأَكْثَرُهُمْ فَاسِقُونَ)
Wie (sollte es einen Vertrag geben), wo sie doch, wenn sie die Oberhand über euch bekommen, euch gegenüber weder Verwandtschaftsbande noch (Schutz)vertrag beachten? Sie stellen euch mit ihren Mündern zufrieden, aber ihre Herzen weigern sich. Und die meisten von ihnen sind Frevler. (9:8)
Jene, die sich der Illusion hingeben, diese Abkommen und Verträge würden den Schutz des Libanon oder seiner Zivilisten garantieren oder miteinschließen, betrügen sich selbst, und ihre Hoffnungen sind vergeblich. Während auf internationaler Bühne Versprechungen gemacht wurden, machte man gleichzeitig die Kampfflugzeuge bereit, um Familien in ihren eigenen Häusern auszulöschen. Dies bestätigt einmal mehr, dass dieses Gebilde Verhandlungen lediglich als Nebelkerze nutzt, während es nur auf die nächste Gelegenheit zum Verrat lauert. Sollte der Druck auf sie von bestimmten Akteuren aufgrund internationaler Interessen – und keineswegs aus Sorge um das Blut der Muslime – zunehmen, werden die Verräter den Preis dafür mit weiterem Blutvergießen in die Höhe treiben!
Zweitens: Das Setzen der libanesischen Behörden auf Verhandlungen ist schon unter normalen Umständen ein reines Verlustgeschäft. Angesichts der Arroganz und Aggression der USA und des zionistischen Gebildes sowie ihres Krieges gegen die islamische Umma ist es ein noch weitaus fatalerer Irrweg. Trump beispielsweise verharmlost die Ereignisse im Libanon zynisch und bezeichnet sie als ein „isoliertes Scharmützel“!
Die Geschichte hat noch nie bezeugt, dass ein Aggressor durch bloße Hoffnung und Wunschdenken Einhalt geboten bekam – schon gar nicht ein usurpierendes Gebilde wie das zionistische, das auf dem Raub der Rechte des Volkes Palästinas und dem Vergießen seines Blutes fußt. Es versteht und fürchtet einzig und allein die Sprache der Gewalt und eine unerbittliche Konfrontation, die seiner Tyrannei abschreckend entgegentritt.
Drittens: Die Konfrontation ist die einzig verbleibende Lösung im Umgang mit diesem kriminellen Gebilde. Was wir derzeit erleben, ist nicht bloß eine militärische Kampagne, sondern eine erneute und unbestreitbare Offenbarung seiner kriminellen Natur. Es beweist einmal mehr, dass es ein Krebsgeschwür im Körper der Umma ist, dessen bloße Existenz keiner Region Stabilität und keinem Staat jemals Frieden bringen wird.
Viertens: Die Ausmerzung dieses aggressiven Vorgehens darf nicht länger eine hohle Parole bleiben. Sie ist zu einer legitimen, humanitären und moralischen Pflicht geworden, um echte Sicherheit und Ruhe im Nahen Osten und letztlich in der gesamten Welt wiederherzustellen.
Fünftens: Das Blut, das heute im Süden, in der Bekaa-Ebene, in Beirut und auf jedem Zentimeter des Libanon vergossen wurde, ist ein erneuter Aufschrei, der – unmittelbar auf den Schrei von Gaza folgend – der gesamten Welt ins Gesicht schmettert: Dieses Gebilde hält sich an keinen Schwur, ihm ist nicht zu trauen, und es wird niemals Frieden geben, solange es existiert.
Sechstens: Die einzige Lösung liegt in der vollständigen Auslöschung dieses Gebildes. Ihr Söhne der islamischen Umma! Wann nur werdet ihr die Worte des Propheten erfüllen und euch erheben, um dieses Gebilde an der Wurzel zu packen? Der Gesandte Allahs (s) sprach:
«تُقَاتِلُكُمْ يَهُودُ فَتُسَلَّطُونَ عَلَيْهِمْ، حَتَّى يَقُولَ الْحَجَرُ: يَا مُسْلِمُ، هَذَا يَهُودِيٌّ وَرَائِي فَاقْتُلْهُ»
„Ihr werdet die Juden bekämpfen und die Oberhand über sie gewinnen. Sogar der Stein wird sagen: ‚O Muslim! Hier ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn!‘“
Siebtens: Wenn die Anstrengungen gebündelt würden und die Muslime sich geschlossen gegen dieses Gebilde erhöben, dann fände diese bösartige Krankheit ihr Ende. Wir würden ihre Waffen und ihren Reichtum an uns nehmen, die Al-Aqṣā-Moschee zurückerobern, die Gefangenen befreien und die Umgebung von Al-Quds von ihrer Besatzung reinigen. Dies wird sehr bald geschehen, und für Allah (t) ist es ein Leichtes, dies zu erfüllen.
(وَيَوْمَئِذٍ يَفْرَحُ الْمُؤْمِنُونَ)
Und an jenem Tage werden die Gläubigen frohlocken. (30:4)
Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Libanon
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