Samstag, 20 Dhu al-Hijjah 1447 | 06/06/2026
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im gesegneten Land Palästina

H.  1 Dhu al-Hijjah 1447 No: BN/S1447/23
M.  Montag, 18 Mai 2026

 

Presseverlautbarung

Der Schrei der Gefangenen widerhallt in den Herzen der Muslime, nachdem das Zionistengebilde die Vollstreckung von Todesstrafen beschlossen hat!

(Übersetzt)

Der Kriegsminister und der sogenannte Minister für nationale Sicherheit im Zionistengebilde haben den Beginn der Umsetzung des Todesstrafengesetzes für Gefangene angekündigt, denen die Durchführung von Tötungsdelikten vorgeworfen wird. Dies geschah, „nachdem der Befehlshaber des Zentralkommandos der Besatzungsarmee, Avi Bluth, eine Änderung eines Militärbefehls bezüglich des Westjordanlandes unterzeichnet hat.“ (Raya Network) Die Zustimmung der Knesset zu diesem Beschluss reichte allein nicht aus, um das Gesetz auf das Westjordanland anzuwenden, da dieses nicht direkt dem Zivilrecht unterliegt. Erst diese durch einen Militärbefehl erlassene Gesetzesänderung ermöglicht es nun, das Gesetz vor den im Westjordanland operierenden Militärgerichten anzuwenden.

Diese Maßnahmen stellen die praktische Anwendung jenes Gesetzes dar, das von diesem Gebilde verabschiedet wurde, um Gefangene aus dem Volk Palästinas hinzurichten. Dies ist ein letztes Warnsignal. Wieder einmal erheben die Gefangenen ihre Stimmen in der Hoffnung, dass ihr Schrei die Ohren der Umma erreicht, auf dass diese sich erhebt und sie rettet – angetrieben von Barmherzigkeit, einem tiefen Ehrgefühl und dem schützenden Eifer für das Blut der Muslime und ihrer Gefangenen.

Dieser Schrei richtet sich nicht an eine Autonomiebehörde, die sich an die verräterischen Oslo-Verträge klammert – selbst dann noch, wenn ganz Palästina verloren geht, sein Volk vernichtet und in die Flucht getrieben wird!

Dieser Schrei richtet sich auch nicht an jene Regime, die das usurpierende Gebilde von dem Tag an unterstützt haben, an dem es das Gesegnete Land an sich riss, bis zum heutigen Tag. Regime, die jedem den Krieg erklären, der sich ihm widersetzt oder auch nur daran denkt, ihm Schaden zuzufügen. Es sind Regime, die Muslime in ihren eigenen Ländern hinrichten, sie ermorden und unterdrücken, nur weil sie den dīn Allahs in ihren Seelen, ihren Herzen und ihren Taten tragen. Es sind Herrscher, die den Zionisten in ihrer Feindschaft gegenüber den Gläubigen in nichts nachstehen.

Dieser Schrei hegt keinerlei Erwartung, dass sich ihm die Türen der Vereinten Nationen, der internationalen Gemeinschaft oder jener westlichen und östlichen Mächte öffnen werden. Denn es sind genau jene Mächte, die dieses Gebilde erschaffen, den Weg für seine Existenz geebnet haben und es unaufhörlich mit all jenen Mitteln der Unterdrückung und des Mordes ausstatten, die nun über das Volk Palästinas hereinbrechen.

Es ist vielmehr ein Schrei in die Ohren – nein, in die Herzen – einer einzigen, unteilbaren Umma. Einer Umma, die den Ort der Himmelsreise ihres Propheten (masrā) und das ihn umgebende Territorium als ein gesegnetes, rein islamisches Land betrachtet, das den Muslimen gehört. Ein Land, in dem das Blut des Volkes von Palästina exakt so viel wiegt wie das Blut der Menschen in Bagdad, Kairo, Ankara, Islamabad, Mekka und Medina.

Es ist ein Schrei in die Herzen einer Umma, die die Strafe und den Zorn Allahs (t) fürchtet, sollte sie die Befreiung Al-Quds‘, seiner Gefangenen und seiner Bewohner aus den Fängen des Unglaubens noch weiter hinauszögern. Einer Umma, die nun danach strebt, ihre jahrzehntelange Tatenlosigkeit zu sühnen, in der festen Hoffnung, dass Allah (t) die Reue derjenigen unter ihnen annimmt, die bisher versagt haben!

Es ist ein Schrei an das Pflichtgefühl der Armeen und all jener, die die Macht zum Handeln besitzen, doch tatenlos verharren – in der Hoffnung, dass das Blut in ihren Adern zu kochen beginnt, wenn sie mitansehen müssen, wie die Galgen für ihre Brüder bereits errichtet werden.

Es ist ein Schrei, der keinerlei Gehorsam gegenüber einem Herrscher akzeptiert, der Allah (t) in Palästina und in allen anderen Belangen Ungehorsam leistet. Er duldet weder die Furcht vor der Unterdrückung der Tyrannen noch das Festhalten an vergänglichen weltlichen Gütern oder überholten Interessen.

Es ist ein Schrei des Glaubens und des Islam. Der Schrei einer Umma, deren Frieden eins ist, deren Krieg eins ist, deren Blut eins ist und deren Gefangene eins sind. Eine Umma, deren Wort fest auf dem Buch Allahs (t) und der Sunna Seines Gesandten (s) vereint sein muss. Eine Umma, die jene Throne niedertrampeln muss, die sie seit Jahrzehnten von ihrem Kampf um den Sieg, vom Beistand und der Befreiung der Gefangenen und des masrā zurückhalten. Wird dieser Schrei die Richtigen erreichen?

(يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا اسْتَجِيبُوا لِلَّهِ وَلِلرَّسُولِ إِذَا دَعَاكُمْ لِمَا يُحْيِيكُمْ وَاعْلَمُوا أَنَّ اللَّهَ يَحُولُ بَيْنَ الْمَرْءِ وَقَلْبِهِ وَأَنَّهُ إِلَيْهِ تُحْشَرُونَ * وَاتَّقُوا فِتْنَةً لَا تُصِيبَنَّ الَّذِينَ ظَلَمُوا مِنْكُمْ خَاصَّةً وَاعْلَمُوا أَنَّ اللَّهَ شَدِيدُ الْعِقَابِ)

Ihr, die ihr glaubt! Leistet Allah und dem Gesandten Folge, wenn er euch zu dem aufruft, was euch Leben gibt. Und wisst, dass Allah zwischen dem Menschen und seinem Herzen steht, und dass ihr zu Ihm versammelt werdet. Und hütet euch vor einer Heimsuchung, die wahrlich nicht nur diejenigen unter euch treffen wird, die Unrecht tun. Und wisst, dass Allah streng im Strafen ist.(8:24-25)

Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir
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