Sonntag, 10 Rabi' al-awwal 1448 | 23/08/2026
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H.  14 Safar 1448 No: 1448/019
M.  Dienstag, 28 Juli 2026

 

Presseverlautbarung

Moscheen werden in Brand gesetzt, Muslime werden getötet – und unsere Armeen schauen zu! Wie lange noch, o Muslime?!

(Übersetzt)

Der Ministerpräsident der zionistischen Entität, Netanjahu, gab seiner Armee im Westjordanland freie Hand und forderte sie auf, die dort laufende Operation auszuweiten. Unterdessen rief der sogenannte Minister für nationale Sicherheit der Entität, Itamar Ben-Gvir, nach der Tötung eines Siedlers und der Verwundung von drei weiteren zu einer Verschärfung der militärischen Maßnahmen dort auf. Er erklärte, die Dörfer und Ortschaften, aus denen die Ausführenden der Angriffe hervorgingen, müssten „auf dieselbe Weise behandelt werden, wie Beit Hanun im Gazastreifen behandelt wurde“. Während die Besatzungsarmee am Sonntag ihre Operationen fortsetzte, fuhren die Siedler mit ihren Angriffe auf die Menschen in Palästina fort. Dabei setzten sie zwei Moscheen, Häuser und Fahrzeuge in Brand und schrieben Parolen, die zur Vergeltung aufriefen. An die Wände schrieben sie: „Rache“ und „Die Moscheen machen uns keine Angst.“

Die Reaktion der Führer des zionistischen Gebildes auf die Tötung und Verwundung einer Reihe seiner Soldaten und Siedler zeigt, wie gering sie die islamische Umma und ihre Armeen achten. Und das in einem Maße, das ihnen jede Furcht vor irgendeiner Reaktion genommen hat, und wenn es nur vorübergehend wäre. Denn die Siedlerhorden und Soldaten machen sich Tag für Tag daran, die Muslime in Palästina zu töten - sowohl in Gaza als auch im Westjordanland. Sie vertreiben die Bewohner und verfolgen die Familien in dem, was ihnen noch von ihren Häusern und ihrem Land geblieben ist. Sie entweihen den Ort der Nachtreise des Gesandten Allahs ﷺ bei jeder Gelegenheit und zu jeder Zeit. Und nun nehmen sie gezielt die Moscheen ins Visier und setzen sie aus Hass, Feindschaft und Verachtung in Brand.

So vergeht inzwischen kein Tag mehr, an dem sich in Palästina nicht ein Verbrechen ereignet, das die zionistische Entität an dessen Bewohnern und Heiligtümern verübt. Diese Barbarei und Brutalität der Juden wird von den Kameras und Fernsehsendern festgehalten und übertragen, sodass sie der islamischen Umma und ihren Armeen, die in ihren Kasernen verharren, vor Augen und Ohren geführt werden.

Wie lange noch, o Umma des Islam, sollen deine Söhne in den Armeen – von den Offizieren bis hin zu den Stabsoffizieren – tatenlos zusehen, was über Palästina, seine Bewohner und seine Heiligtümer hereinbricht, als hätten sie damit nichts zu tun?!

Das Recht der Menschen in Palästina gegenüber den Armeen besteht darin, dass diese dem Ruf Allahs Folge leisten und zu ihrer Unterstützung ausrücken – zu Fuß und zu Pferd –, um sie zu befreien und das gesegnete Land von den Zionisten zu reinigen, damit sie und die Menschen in Palästina sowohl im Diesseits als auch im Jenseits glücklich sein mögen.

(يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُواْ مَا لَكُمْ إِذَا قِيلَ لَكُمُ انفِرُواْ فِي سَبِيلِ اللّهِ اثَّاقَلْتُمْ إِلَى الأَرْضِ أَرَضِيتُم بِالْحَيَاةِ الدُّنْيَا مِنَ الآخِرَةِ فَمَا مَتَاعُ الْحَيَاةِ الدُّنْيَا فِي الآخِرَةِ إِلاَّ قَلِيلٌ)

Ihr, die ihr glaubt! Was ist mit euch, dass ihr euch schwer zur Erde sinken lasst, wenn euch gesagt wird: „Rückt aus auf dem Weg Allahs!?” Seid ihr mit dem diesseitigen Leben anstelle des Jenseits zufrieden? Doch der Genuss des diesseitigen Lebens ist im Vergleich zum Jenseits nur gering. (9:38)

Das Zentrale Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir

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