- Publiziert in Hizb ut Tahrir
In ihrer Einladung erwähnte Clinton klar, dass die Verhandlungen ohne Vorbedingungen stattfinden sollten. Mit anderen Worten beinhaltete die Erklärung keinen einzigen Satz, der der Autonomiebehörde das Gesicht gewahrt hätte. Diese hatte nämlich immer wieder erklärt, dass sie direkte Verhandlungen nur nach Erfüllung zweier Bedingungen beginnen würde: den „Stopp" des Siedlungsbaus - und nicht etwa deren Beseitigung - und die Einwilligung des Judenstaates die Besetzung der Gebiete von 1967 zu beenden.
Und wieder ist der Monat Ramadan angebrochen. Der Monat des Fastens, des großen Lohnes und des Gottesdiensts. Der Monat, in dem der Koran herabgesandt wurde, als Rechtleitung für die Menschen und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung.
Am 10. Jumada al-Akhira 1431 n. H. (24. Mai 2010 n. Chr.) traten die Abgeordneten des neu gewählten sudanesischen Parlaments zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Um den Repräsentanten des Volkes ihre Verantwortung für den Sudan zuzuweisen, die dessen Bevölkerung in der Wahrung seiner Einheit vertreten sollen, veranstalteten die Schabab von Hizb-ut-Tahrir / Wilaya Sudan eine Mahnwache vor dem Parlament, bei der sie mittels mitgeführter Transparente die Abgeordneten dazu bewegen wollten, einer Teilung des Sudan ihre Zustimmung zu verweigern. Sie sollen das Referendum absagen, dessen Durchführung für Januar 2011 beschlossen wurde. Damit soll verhindert werden, dass der Süden des Sudan vom Norden abgespalten wird. Die Transparente trugen folgenden Inhalt:
Menschen aus verschiedensten Ländern, angetrieben durch humanitären Eifer, haben sich auf Schiffen versammelt und die Meere durchkreuzt, um die Gaza-Blockade aufzuheben. Sie zogen auf ihren Schiffen los, um die Blockade für Alte, Frauen und Kinder zu lockern.
Hizb-ut-Tahrir / Wilaya Pakistan hat am 20.4.2010 in den zentralen Städten Pakistans Kundgebungen organisiert, um gegen die seitens der pakistanischen Regierung an die amerikanischen Geheimdienste und deren Söldnerfirmen erteilte Dauererlaubnis zur Durchführung von Operationen und Anschlägen im Lande zu protestieren.
Am 8.4.2010 überstürzten sich die Ereignisse in Kirgisien, als Bakijew durch einen Staatsstreich gestürzt wurde und es der Opposition gelang, die Macht zu übernehmen. Bakijew flüchtete daraufhin in seinen Heimatort im Süden des Landes. Heute, am 16.4.2010, reichte er seinen Rücktritt ein und reiste in Richtung Kasachstan ab. Währendessen hatte Russland als erstes Land den Machtwechsel anerkannt und abgesegnet. So führte die Interimspremierministerin Rosa Otunbajewa am Donnerstag, den 8. 4. 2010, also noch am selben Tag, an dem die Interimsregierung das Ruder in die Hand nahm, offizielle telefonische Verhandlungen mit dem russischen Premier Putin.
Nach Methoden krimineller Banden haben Kräfte des Sicherheitsapparates in der Stadt Al-Junainah (der Hauptstadt des Bundesstaates West-Darfur) in der Nacht zum Sonntag, dem 11. 4. 2010, zwei Anhänger (Schabab) von Hizb-ut-Tahrir, Umar Hammad und Scheich Muhammad Ibrahim Yunus, verhaftet und anschließend durch massive Schläge gefoltert. Umar wurde in den Morgenstunden des Montag, 12. 4. 2010, wieder freigelassen. Lebensgefährlich verletzt warf man ihn in der Nähe seines Hauses auf die Straße, während Scheich Muhammad Ibrahim weiterhin festgehalten wird. Aus seinem Haus wurden Bücher, Zeitschriften und Flugblätter von Hizb-ut-Tahrir beschlagnahmt.