Vorschau zur 578 Ausgabe der Zeitschrift Al Rayah
- |
Vorschau zur 578 Ausgabe der Zeitschrift Al Rayah
Vorschau zur 578 Ausgabe der Zeitschrift Al Rayah
In einem jüngst geführten Interview mit Sean Hannity auf Fox News belebte der US-Außenminister, Marco Rubio, die altbekannte Rhetorik vom sogenannten „radikalen Islam“, expansionistischen Kalifaten und vermeintlichen Bedrohungen für den Westen neu. Seine Kommentare spiegeln nicht nur die zwei Jahrzehnte alte Post-9/11-Narrative wider, sondern offenbaren etwas viel Tieferes: die unterschwellige Angst des Westens vor einer mächtigen, geeinten muslimischen Welt.
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul erklärte am Samstag während eines Treffens der Europäischen Union in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, dass Berlin dem Vorschlag der Europäischen Kommission, aufgrund der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen Sanktionen gegen die zionistische Entität zu verhängen, derzeit nicht zustimmen werde. (Arab 48, 30.08.2025)
Großbritannien, Australien und Kanada haben am Sonntag offiziell den Staat Palästina anerkannt. Portugal wird diesen Schritt im Laufe des heutigen Tages ebenfalls vollziehen, wie das Außenministerium bereits am Vortag mitgeteilt hatte.
Muslimische Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern sehen sich zunehmend mit behindernden und diskriminierenden Maßnahmen in Bildungseinrichtungen und anderen öffentlichen Organisationen konfrontiert.Diese Maßnahmen werden oft als nebensächliche oder vereinzelte Vorfälle dargestellt.
Am Freitag, dem 21.11.2025, hat die Huthi-Miliz im Gouvernement Ibb zwei Mitglieder von Hizb-ut-Tahrir verhaftet. Es handelt sich um die Brüder Usāma Muḥammad Masʿad al-Wurāfī (19 Jahre) und Ibrāhīm Muḥammad Masʿad al-Wurāfī (15 Jahre).
Palästinensische Institutionen, die sich mit Gefangenenangelegenheiten befassen, darunter der Prisoners’ Club, berichteten, dass seit Beginn des Krieges im Gazastreifen mehr als 1 630 Kinder aus dem Westjordanland, einschließlich al-Quds und Dutzende aus dem Gazastreifen von der Besatzung festgenommen wurden. Sie wiesen auf den Märtyrertod eines Kindes im Gefängnis von Megiddo hin, nachdem es Hunger, Entbehrung und Misshandlung ausgesetzt war. 350 von ihnen befinden sich noch in den Gefängnissen der Besatzungsmacht und zwar unter Bedingungen, die allen internationalen Standards zum Schutz von Minderjährigen vollständig widersprechen, darunter auch zwei Mädchen. Sie sind Folter, Hunger, medizinischer Vernachlässigung und sexuellen Übergriffen ausgesetzt, zusätzlich zu kollektiver Isolation und dem Entzug von Besuchsmöglichkeiten.
Wichtige Schlagzeilen aus den Ausgaben Nr.: 472