Media Office
Wilaya Jemen
| H. 2 Rabi' I 1448 | No: HTY-1448/03 |
| M. Sonntag, 16 August 2026 |
Presseverlautbarung
Von As-Sisi bis Al-Alimi: Das Gerede über die Konfrontation und Bekämpfung des Terrorismus ... Was steckt dahinter!?
(Übersetzt)
Kaum war As-Sisi in seiner Rede zum Jahrestag der Revolution vom 23. Juli 1952 über die Konfrontation und Niederwerfung des Terrorismus verstummt, stimmte Rashad al-Alimi am Dienstag, dem 11. August 2026, von Riad aus in denselben Tenor ein. Dies geschah während seines Treffens mit dem Vorsitzenden des Obersten Richterrates, Richter Mohsen Yahya Taleb, dem Präsidenten des Obersten Gerichtshofs, Richter Ali Al-Awash, dem Justizminister, Richter Badr Al-Ardah, und dem Generalstaatsanwalt Qaher Mustafa. Von welchem Terrorismus sprechen sie also!?
As-Sisi äußert seine Genugtuung über die anhaltende Abwesenheit der islamischen Herrschaft. Diese hat er durch die strikte Trennung von Religion und Leben ersetzt, indem er einen säkularen Staat forciert und legalisierte Korruption unter dem Deckmantel von Freiheiten – einschließlich der Glaubensfreiheit – vorantreibt. All dies geschieht im Rahmen eines globalen kapitalistischen Systems, das darauf brennt, den Islam und seine Zivilisation unter dem Vorwand des „Terrorismus“ zu bekämpfen. Von amerikanischen Politikern – angefangen beim Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn bis hin zu Präsident Trump – wurde er geradezu auserkoren, „protestantische“ Reformen innerhalb des Islam durchzusetzen! Die Revolution vom 23. Juli 1952 hat de facto lediglich die britische Militärbesatzung durch den amerikanischen Imperialismus ersetzt.
As-Sisi verschweigt die grassierenden Armuts- und Elendsraten in Ägypten sowie die erdrückende Schuldenlast in Höhe von 200 Milliarden Dollar gegenüber der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds, für deren Zinsbedienung allein die Hälfte der Staatseinnahmen aufgewendet wird. Er ist es, der Ägypten in Ketten gelegt und es daran gehindert hat, dem nur einen Steinwurf entfernten Gaza angesichts seiner völligen Zerstörung zu Hilfe zu eilen. Gaza, das einst administrativ zu Ägypten gehörte und von wo aus Qutuz aufbrach, um den Mongolen in Hauran entgegenzutreten und sie in der Schlacht bei Ain Dschalut vernichtend zu schlagen. Unter dem Vorwand der Neutralität stand er tatenlos dabei, wenn er den Angriff Amerikas und seines Schützlings, des jüdischen Gebildes, auf den Iran nicht gar aktiv unterstützte.
Von welchem Terrorismus spricht Al-Alimi eigentlich, wenn er und seine lokalen politischen Verbündeten das Volk des Jemen in mörderische Schlachten treiben, in denen Menschen in Stücke gerissen werden und ihr Blut in Strömen fließt? Wer in diesen Kämpfen nicht getötet wird, geht verstümmelt und invalid daraus hervor, um den Rest seines Lebens an den Rollstuhl gefesselt die Qualen der Behinderung und des Elends zu ertragen. Die Standpunkte, die beide Seiten in diesem sinnlosen Krieg einnehmen, sind nichts als ein Spiegelbild ihres eigenen erbärmlichen Zustands. Al-Alimi, seine Kumpane und die Machthaber in Sanaa haben das Volk des Jemen terrorisiert – Kinder, Frauen und Ältere –, die in einem nunmehr elf Jahre andauernden Krieg von Raketen und Drohnen verängstigt und zerschmettert werden. Ein Krieg, der für die jemenitische Bevölkerung lediglich die Fortsetzung von sechs Jahrzehnten aus blutigen Konflikten darstellt.
Al-Alimi geht noch weiter: Er öffnet das Land für die Weltbank, den Internationalen Währungsfonds und deren Verbündete von der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) sowie dem US-Finanzministerium – in direkter Konfrontation mit dem britischen Kolonialamt und dem Commonwealth. Sie beteiligen sich an der Gründung ausländischer Allianzen im Krieg gegen den Islam unter dem Label des „Terrorismus“. Sie willigen ein, den Jemen in Stücke zu reißen, protegiert von regionalen Akteuren, die nicht einmal für sich selbst die Grundlagen des Guten besitzen. Sie schaufeln Billionen von Dollar an öffentlichen Geldern aus Erdöl und Erdgas in den Westen und machen sich zu Handlangern seiner Ränkespiele!
Die herrschenden Regime in Ägypten und im Jemen sowie die übrigen Regime in der islamischen Welt beteiligen sich aktiv daran, die Sykes-Picot-Grenzen zu zementieren und die Zersplitterung weiter voranzutreiben. Dies führt zur Entstehung neuer politischer Gebilde im Jemen, in Libyen, im Sudan und in Marokko – ganz ähnlich dem, was sich in Osttimor und im Südsudan vollzogen hat!
Die Rhetorik der herrschenden Regime in der gesamten islamischen Welt offenbart – ausnahmslos – Geister, die zutiefst von der westlichen Kultur durchdrungen sind und von einem tiefsitzenden Hass auf den Islam zeugen. Der Westen, dessen kapitalistische Zivilisation im Sterben liegt und ihre letzten Atemzüge tut, und dessen globales Finanzsystem auf dem Sterbebett auf seine Beerdigung wartet, erlebt derzeit eine unausweichliche weltweite Rückkehr zum Gold als sicherem Hafen für Geld, die Verflüchtigung des Papiergeldes und dessen Neubewertung gegenüber Gold.
Dies offenbart ein tiefgreifendes, wenn auch uneingestandenes Versagen der herrschenden Regime in der gesamten islamischen Welt. Sie scheitern daran, das politische Vakuum zu füllen, das durch die Abwesenheit des Kalifats seit 1342 n. H. (1924 n. Chr.) entstanden ist. Es steht der unmittelbar bevorstehende Anbruch des zweiten rechtgeleiteten Kalifats gemäß dem Plan des Prophetentums bevor. Allah (t) sagt:
(إِنَّا لَنَنصُرُ رُسُلَنَا وَالَّذِينَ آمَنُوا فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا وَيَوْمَ يَقُومُ الْأَشْهَادُ)
Wahrlich, Wir stehen Unseren Gesandten und denjenigen, die glauben, im diesseitigen Leben bei und am Tag, da die Zeugen sich erheben werden. (40:51)
Und der Gesandte Allahs (s) sagte:
«ثُمَّ تَكُونُ خِلَافَةً عَلَى مِنْهَاجِ النُّبُوَّةِ»
„Sodann folgt ein Kalifat gemäß dem Plan des Prophetentums.“
Medienbüro von Hizb-ut-Tahrir / wilāya Jemen
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