Media Office
Das zentrale Medienbüro
| H. 17 Rabi' I 1448 | No: 1448/035 |
| M. Sonntag, 30 August 2026 |
Presseverlautbarung
Aserbaidschan und Usbekistan kennen keine Grenzen hinsichtlich ihrer Unterwürfigkeit gegenüber dem ungläubigen Kolonialisten!
(Übersetzt)
In einem Interview mit der usbekischen Nachrichtenagentur im Anschluss an seinen zweitägigen Besuch in Usbekistan am 23. und 24. August erklärte der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev: „Die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Usbekistan, zwei Bruderländern, basieren auf einer gemeinsamen Geschichte, Kultur, Sprache und moralischen Werten sowie auf einer tiefen gegenseitigen Zuneigung, die unsere Völker über Jahrhunderte bewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben haben... Die enge Freundschaft, der gegenseitige Respekt und das Vertrauen, das mich mit dem Präsidenten Usbekistans, meinem lieben Bruder Shavkat Mirziyoyev, verbindet, spielen eine besondere Rolle bei der Stärkung der aserbaidschanisch-usbekischen Brüderlichkeit. Sie heben die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern auf ihr aktuelles Niveau und treiben die Entwicklung unserer Allianz voran. Dies ist mein dritter Besuch in dem Land innerhalb der letzten fünf Jahre und mein siebter Besuch in dieser Brudernation insgesamt. Ich freue mich immer sehr, das wunderschöne und einzigartige Usbekistan zu besuchen, und jede Reise hierhin ist von besonderer Bedeutung für mich… Ich habe Usbekistan im August 2024 einen Staatsbesuch abgestattet.“ Der Präsident Usbekistans stattete Aserbaidschan im Juli 2025 einen offiziellen Besuch ab. Die zahlreichen Dokumente, die während dieser bilateralen Besuche unterzeichnet wurden, insbesondere die Erklärung über die Vertiefung der strategischen Partnerschaft und der Vertrag über die Bündnisbeziehungen, haben die natürliche Allianz zwischen unseren beiden unabhängigen, starken und souveränen Staaten formell gefestigt. Gleichzeitig hat sich der im August 2023 gegründete Oberste Zwischenstaatliche Rat zu einem wichtigen institutionellen Mechanismus für die Vertiefung der strategischen Partnerschaft und der Bündnisbeziehungen zwischen Aserbaidschan und Usbekistan entwickelt. Die beiden zuvor vom Rat in Taschkent und Baku abgehaltenen Treffen verdeutlichen das rasante Tempo, in dem sich die Beziehungen entwickeln, die Beständigkeit des politischen Dialogs sowie die Entschlossenheit beider Länder, im Einklang mit ihrer gemeinsamen Vision zusammenzuarbeiten. (Amtsblatt des Staates Aserbaidschan, 27.08.2026).
Wie allgemein bekannt ist, handelt es sich bei dem zentralen Korridor, der durch das Chasar-Meer (Kaspisches Meer) verläuft, um die sogenannte „Trump-Route für internationalen Frieden und Wohlstand“ (TRIPP) – ein unter US-Vermittlung errichtetes Projekt, das aus dem Friedensabkommen zwischen Aserbaidschan und Armenien hervorging. Gemäß den Vereinbarungen von 2025 sicherten sich die USA für 99 Jahre die exklusiven Verwaltungsrechte über diese kurze, aber strategisch ungemein wichtige Route, die durch die Region Meghri in Armenien und den Sangesur-Korridor führt. Dieser Korridor ist somit weit mehr als eine bloße Transitstrecke; er ist ein amerikanisches Tor, das Zentralasien mit Europa verbindet und dabei Russland und den Iran vollständig umgeht. Washington zielt durch die Einrichtung einer Kontrollzone, ähnlich der des Panamakanals, darauf ab, die Kontrolle über die Energie- und Bodenschätze der Region an sich zu reißen. Politische Experten konstatieren, dass dieser Korridor die Landkarte des Südkaukasus neu zeichnen und die Region unter die permanente militärische und wirtschaftliche Kontrolle des Westens – genauer gesagt Amerikas – stellen wird.
Allerdings scheint es äußerst schwierig zu sein, die Haltung Zentralasiens gegenüber Russland zu steuern und dessen Einfluss ohne die Beteiligung Usbekistans so weit wie möglich einzudämmen. Aus diesem Grund ist Amerika bestrebt, seine engen Beziehungen zu Aserbaidschan aufrechtzuerhalten, um Mirziyoyev dazu zu ermutigen, eine entschiedenere Position gegenüber Russland einzunehmen. In diesem Kontext kann Aserbaidschan als klares Vorbild für alle dienen, insbesondere für Usbekistan. Amerika erkennt zudem, dass Russland – angesichts des deutlichen außenpolitischen Niedergangs des Putin-Regimes in jüngster Zeit und seiner schwindenden militärischen Macht – nicht in der Lage sein wird, auf die unnachgiebige Haltung Aserbaidschans mit der gleichen Entschlossenheit zu reagieren. Daher versuchen die USA, die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Usbekistan zu stärken, um Usbekistan für sich zu gewinnen und sich dessen Unterstützung für ihre antirussische Politik in Zentralasien zu sichern. In diesem Zusammenhang hat sich der im August 2023 gegründete Oberste Zwischenstaatliche Rat beider Länder zu einem wichtigen institutionellen Mechanismus entwickelt, um die strategische Partnerschaft und die Bündnisbeziehungen zwischen Aserbaidschan und Usbekistan zu vertiefen. Aserbaidschan stattete Usbekistan im Jahr 2024 einen Staatsbesuch ab, und der Präsident Usbekistans erwiderte dies im Juli 2025 mit einem offiziellen Besuch in Aserbaidschan. Während dieser beiden bilateralen Besuche wurde eine Vielzahl gemeinsamer Dokumente unterzeichnet, insbesondere die Erklärung über die Vertiefung der strategischen Partnerschaft und der Vertrag über die Bündnisbeziehungen.
Schlussendlich stehen die USA hinter diesem bilateralen Besuch, da es äußerst unwahrscheinlich ist, dass Aserbaidschan allein die Konfrontation mit Russland sucht. Es hat offensichtlich den Anschein, als habe Aserbaidschan – in seinem Streben nach amerikanischer Unterstützung – es auf sich genommen, zentralasiatische Staaten, darunter Usbekistan, auf Distanz zu Russland zu bringen. Daher müssen alle Muslime Zentralasiens, insbesondere die Völker Aserbaidschans und Usbekistans, folgende unumstößliche Wahrheit begreifen: Aliyevs Aussage – „Die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Usbekistan, zwei Bruderländern, basieren auf einer gemeinsamen Geschichte, Kultur, Sprache und moralischen Werten sowie auf einer tiefen gegenseitigen Zuneigung, die unsere Völker über Jahrhunderte bewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben haben...“ – ist nichts anderes als die schamlose Ausnutzung der Gefühle muslimischer Völker. Das einzige Ziel besteht darin, jene Reichtümer, die Allah ihnen gewährt hat, den ungläubigen Kolonialisten auszuliefern.
Ihr Muslime in Zentralasien!
Gestattet euren Herrschern nicht, den Interessen Amerikas und anderer Kolonialmächte zu dienen. Denn dies wird unausweichlich dazu führen, dass euer Reichtum in die Hände der ungläubigen Kolonialisten fällt – und das in einer Zeit, in der die Menschen in Zentralasien ohnehin unter schwerer wirtschaftlicher Not leiden!
Der einzige Ausweg, um euch dieser verräterischen Herrscher zu entledigen – Herrscher, die euren Reichtum für den Erhalt ihrer Throne und ihrer eigenen Interessen den ungläubigen Kolonialisten zum Fraß vorwerfen –, besteht darin, euch dem Islam zuzuwenden und euch ihm vollends zu unterwerfen. Vereinigt euch auf seinem Fundament und wendet ihn unter dem Banner des Kalifats vollumfänglich an. Erst dann wird die Herrschaft der kuffār über die Muslime restlos beseitigt sein, und uns der Sieg Allahs zuteil.
(وَلَن يَجْعَلَ اللَّهُ لِلْكَافِرِينَ عَلَى الْمُؤْمِنِينَ سَبِيلًا)
Und Allah wird den Ungläubigen niemals eine Möglichkeit geben, über die Gläubigen zu siegen. (4:141)
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